Wandern rund um Ribadesella

3. Auch die dritte Tour hat ihre Reize: Zunächst ist zu empfehlen bis zum Ort Cuevas mit dem Auto oder mit der Feve zu fahren. Cuevas trägt seinen Namen zu Recht. Wer mit dem Auto kommt, hat mit dem Auto durch eine Tropfsteinhöhle zu fahren. Ein ungewohntes Erlebnis! In Cuevas beginnt die "Mühlentour", die sich an einem Bach hinauf bis zum Ort Tresmonte zieht und an zahlreichen verfallenen Wassermühlen, in denen einst Getreide gemahlen worden ist, vorbei kommt. Zwei Mühlen sind wieder aufgebaut worden und bieten Gelegenheit zu einer Rast. In Tresmonte, das aus zwei Kornspeichern und ca. drei Häusern besteht, sollten die Wasserflaschen aufgefüllt werden, denn nun geht es über den Berg (wenn kein Steinschlag herrscht) zurück nach Cuevas. Der Ziegenbock auf der Anhöhe ist übrigens harmlos. Der Weg hat aber noch seine Tücken, und die Kinder verschwinden fast im Farn.

Keine Angst, ich bin es doch nur. Was hatte ich Mühe, die Bauarbeiter abzulenken, damit ihr keinen Stein auf den Kopf bekommen habt. Die haben bestimmt wieder so eine komische Handystation errichtet. Und habt ihr den Ausbau der Schnellstraße unter Euch mitbekommen? Das sieht doch schrecklich aus, wie diese Trasse das Land zerschneidet, aber nun kommmen wir nun zu den großen Geheimnissen:

Das hat uns sehr gefreut: Die Wandermöglichkeiten rund um unser Ferienhaus und dem Ort Ribadesella waren vielfältig. Das Tourismo in Ribadesella schlägt in einem Prospekt drei Touren vor (alle ca. 7 km), die alle einfach (mit Kindern möglich) zu laufen sind:
1. Bei der Ruta de Cuerres können wir direkt vom Ferienhaus aus starten und über die Dörfer auf der anderen Seite der Straße bis Cuerres laufen und auf dem Jakobsweg zurückkehren. Hier gibt es zahlreiche Rastmöglichkeiten. Und abends bieten sich wilde Hirschkäfer als Begleiter durch die Dämmerung an.
2. Sehr schön ist auch die Ruta del Iglesia de Xuncu: Dazu beginnt man die Wanderung an der Höhle Tito Bustillo und wandert die kleine, kaum befahrene Straße bis zum Palacio de la Piconera. Dort gibt es einen Brunnen zum Stärken. Gut ausgezeichnet geht die kleine Straße weiter am Wohnturm der Ritter von Xuncu bis zur kleinen romanischen Kirche Sta. Maria, die leider im Bürgerkrieg stark zerstört worden ist. Dort zeigt eine nette und gut informierte Führerin die Kirche. Wieder zurück geht es bis zum Rio Sella und über die Wiesen am Fluß zurück nach Ribadesella.


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