Abschied auf Raten: Hexenschule und wieder in Bilbao

Es sind ja bereits zwei Generationen herangewachsen, die genauso kirchenfern sind, wie der Rest der Mitteleuropäer. Spanien ist nun schon eine ganze Zeitlang nicht mehr der vergangenheits- und kirchenhörige Minikontinent. Unsere Kinder finden eine andere Art zu feiern. Auf der Finca Espina wird eine Hexenschule eröffnet. Da fliegen plötzlich Kinder auf Besen um das Haus. Und selbst der Trasgu mußte an sich halten, um nicht laut loszulachen! Ich nutzte diese zauberische Überraschung, um mich im Koffer der Mari-Carmen zu verstecken. Wir sind sind Tag früher als die Beyer-Familie aufgebrochen.

Ein Abend in Bilbao ist unsere letzte Impression der Reise. Bis auf die unangenehme Ansicht von baskischen Glatzköpfen mit Nationalstolz auf dem Koppel und die um 100 % teuereren Restaurantpreise waren wir von Bilbao positiv überrascht. Vom Jugendstilbahnhof bis zum Schlendern in der Innenstadt: Bilbao hat viel Flair zu bieten (Auch für Leute, die um Bilbao früher immer einen Bogen gemacht haben). Allerdings: Nur für kurze Zeit, das Kranichflugzeug wartet schon und auf dem Flughafen treffen wir auch die Beyer-Familie wieder. Hasta luego, Asturias!

Das hoffe ich!

Es sind unsere letzten Tage in Asturien. Enttäuschend für uns alle ist, daß das Fest der Maria del Monte Carmel (Mari-Carmen) zwar irgendwo, aber nicht in Ribadesella gefeiert wird. Jeder Ort hat so seine Traditionen, und das große Fest in Ribadesella ist eben das Paddelrennen, das wir verpassen werden, weil es erst im August ist. Vielleicht ist ja auch in Spanien die Tradition der großen religiösen Feste eingebrochen.

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