Wer ist der Nuberu und wo lebt er ?
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Nein,
wir sind im Land des Nuberu, des Nebelgeistes, der in den cantabrischen Bergen
lebt und auch den dünnen Küstenstreifen heimsuchen kann. Vorsichtshalber
sage ich sofort zu der mitgereisten Familie Beyer: Ich habe es euch gesagt, es
kann auch regnen. Aber es bleibt einfach nur diesig, neblig, mit ein paar feuchten
Schlücken Alltagssidre von oben. Ich wende mich um: Oben sehe ich einen alten
Mann, der in Felle gehüllt über die Berge schreitet: Guten Tag, Nuberu,
wir besuchen dieses Mal Asturien, Asturias, Asturies.

Guten
Tag, lieber Trasgu, hat natürlich keiner gesagt. Immer nur dieser blöde
Nuberu. Dabei kann man sich unter jeden Kornspeicher unterstellen. Das heißt,
wenn nicht so ein blöder Köter darunter angebunden ist. Für uns
Trasgus sind nicht nur Schnellstraßen ein Problem, sondern auch die unter
Kornspeichern angebundenen Hunde. Die Leute denken nicht nach. |
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Ankunft
Bilbao-Flughafen: Wir staunen: Das ist ein Airport als Gesamtkunstwerk. Geschwungene
Linien, helle Farben, länglichrunde Sitzbänke wie Lachse, selbst der
Tower ist dem Designer nicht entkommen, wir aber müssen auf die Schnellstraße,
noch 200 Kilometer uns transcantabrisch eher über ein Gesamtscheusal von Straße
quälen. Torsten staunt: Wo ist die kleine Küstenstraße von einst
geblieben, auf der es ihn einst über die Dörfer geschüttelt hatte:
Fort. Die Spanier bauen Straßen, als müßten sie die 500 Jahren
mangelnder Infrastruktur unbedingt in 10 Jahren aufholen, und so, als hätten
sie noch mindestens 1000 km grüner Küste in Reserve. Auch die Berge sind
fort, die es wenige Kilometer weiter geben muß. Diesig ist das Land. Frischer
Wind weht vom Meer. Wir sehen Trockensteinmauern und Rinder. Alles ist grün.
Wenn ich jetzt noch ein Kleeblatt pflücke, denkt ihr, wir sind in Irland gelandet.
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