Gebirgsseen

Was Nonnen betrifft, könnte ich auch Geschichten erzählen. Es gab einmal einen Trasgu im Nonnenkloster. Okay, vielleicht mal später! Es sollen auch noch Schwiegermütter diesen Bericht lesen. Und Kinder!

Ganz tief zwischen die bizarren Felsbrüder wagen wir uns jedoch nicht, und Torsten Beyer bricht nach einer Zeit die Wanderung ab, er hatte das richtige Gefühl: Noch am See haben wir zwar Sonne, aber plötzlich kommt der Nuberu von den Bergen herunter (vielleicht hatte ihm die Gruppe Nonnen am See mißfallen, mochten sie sich doch herunter in die heilige Grotte nach Covadonga scheren, Münzen in den Wunschbrunnen werfen, aus der Quelle trinken, die schwanger macht und hinterher am Grabe Pelayos beten) und alles wurde undurchsichtig. Ich lief direkt in eine Kuh hinein. Es wird es Zeit, zu fahren. Schon im Tal ist die Sicht wieder besser. Ich tröste mich bei einer Schüssel Fabada (Bohnensuppe, schön mit spanischer Wurst und Blutwurst).

Einmal kommen wir doch in die Berge hinein. Cangas de Onis mit seiner romanischen Brücke und den Souvenirläden, auch Covadonga mit der heiligen Höhle lassen wir rechter Hand liegen und fahren weit auf einer Serpentinenstraße in die Höhe zu den Gebirgsseen Lago de Enol und Lago de la Erciña. Beide sind durch die Nationalparkverwaltung (erster Nationalpark Spaniens, gegründet 1918) inzwischen stark erschlossen worden und stark frequentiert. Sobald man jedoch einen Wanderweg in die Berge nimmt, ist man wieder alleine auf der Welt.

Internetlinks: Cangas de Onis

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